Behandlung von „Long COVID“ und Linderung der Toxizität der mRNA-Impfstoffe durch Neutralisierung des Spike-Proteins

Ein Kommentar von Thomas E. Levy, MD, JD.
Veröffentlicht am 21. Juni 21 im Orthomolecular Medicine News Service als:
Resolving „Long-Haul COVID“ and Vaccine Toxicity: Neutralizing the Spike Protein
Keine Gewähr für die Richtigkeit der Übersetzung!

(OMNS 21. Juni 2021) Auch wenn die Mainstream-Medien Ihnen etwas anderes weismachen wollen: Die Impfstoffe, die im Zuge der COVID-Pandemie verabreicht werden, erweisen sich selbst als sehr bedeutsame Quellen von Morbidität und Mortalität. Über das Ausmaß dieser negativen Folgen der COVID-Impfstoffe lässt sich zwar streiten, doch steht außer Frage, dass bereits genug Krankheiten und Todesfälle aufgetreten sind, um die Einstellung der Verabreichung dieser Impfstoffe zu rechtfertigen. Und zwar so lange, bis zusätzliche, vollständig wissenschaftlich fundierte Forschungen eine Abwägung ermöglichen zwischen den mittlerweile eindeutigen Nebenwirkungen und der potenziellen (und noch nicht eindeutig bewiesenen) Fähigkeit, neue COVID-Infektionen zu verhindern.

Nichtsdestotrotz wurden bereits genug Impfungen verabreicht, um die Sorge zu rechtfertigen, dass eine neue „Pandemie“ von Krankheiten und Todesfällen durch die Nebenwirkungen, die weiterhin in stetig steigender Zahl dokumentiert werden, entstehen könnte. Der impfstoffinduzierte „Schuldige“, der jetzt die meiste Aufmerksamkeit erhält und im Mittelpunkt vieler neuer Forschungen steht, ist das COVID-Virusfragment, das als Spike-Protein bekannt ist. Seine physiologische Wirkung scheint weit mehr Schaden als Nutzen anzurichten (COVID-Antikörperinduktion), und die Art und Weise, wie es eingeführt wurde, scheint seine fortlaufende Replikation mit einer andauernden Präsenz im Körper für eine unbestimmte Zeit zu fördern.

Das physische Erscheinungsbild des COVID-Virus kann als eine zentrale Kugel aus viralen Proteinen beschrieben werden, die vollständig von speerartigen Anhängseln umgeben ist. Sie werden als Spike-Proteine bezeichnet und sind sehr analog zu den Stacheln, die ein Stachelschwein umgeben. Und genau wie das Stachelschwein sein Opfer sticht, dringen diese Spike-Proteine in die Zellmembranen im ganzen Körper ein. Nach diesem Eindringen werden proteinauflösende Enzyme [Proteasen] aktiviert, die Zellmembran bricht zusammen, die Virenkugel gelangt durch diesen Membranbruch in das Zytoplasma, und der Stoffwechsel der Zelle wird anschließend „gekapert“, um weitere Viruspartikel herzustellen. Diese Spike-Proteine stehen im Mittelpunkt zahlreicher aktueller Forschungen, die sich mit den Nebenwirkungen von Impfstoffen beschäftigen (Belouzard et al., 2012; Shang et al., 2020).

Das Spike-Protein bindet zunächst an ACE2-Rezeptoren (Angiotensin Converting Enzyme 2) in den Zellmembranen (Pillay, 2020). Dieser erste Bindungsschritt ist entscheidend für die Auslösung der nachfolgenden Sequenz von Ereignissen, die das Virus ins Innere der Zelle bringen. Wenn diese Bindung durch Konkurrenz oder eine frühzeitige Verdrängung durch ein geeignetes Therapeutikum blockiert wird, kann das Virus nicht in die Zelle eindringen, der infektiöse Prozess wird effektiv gestoppt, und die Immunabwehr des Körpers wird entlastet, um die viralen Erreger oder nur das Spike-Protein allein, wenn es frei ist und nicht mehr an ein virales Partikel gebunden ist, aufzusammeln, zu metabolisieren und zu eliminieren.

Obwohl ACE2 in vielen verschiedenen Zellen im ganzen Körper zu finden ist, ist es insbesondere hervorzuheben, dass die Epithelzellen, die die Atemwege auskleiden, nach der Inhalation des Erregers das erste Ziel des Coronavirus sind (Hoffmann et al., 2020). Auch die ACE2-Expression (Konzentration) ist auf Lungen-Alveolarepithelzellen besonders hoch (Alifano et al., 2020). Dieses zellmembrangebundene Virus kann dann den Prozess in Gang setzen, der schließlich zu dem schweren akuten respiratorischen Syndrom (SARS) führt, das bei klinisch fortgeschrittenen COVID-Infektionen zu beobachten ist (Perrotta et al., 2020; Saponaro et al., 2020). Die SARS-Präsentation manifestiert sich am deutlichsten, wenn der Grad des oxidativen Stresses in der Lunge sehr hoch ist. Dieses Stadium des mit der COVID-Infektion verbundenen extremen oxidativen Stresses wird in der Literatur oft als Zytokinsturm bezeichnet, der unkontrolliert immer zum Tod führt (Hu et al., 2021).

Zunehmende Besorgnis erregt die Tatsache, dass das Spike-Protein nach der COVID-Impfung weiterhin im Blut vorhanden ist, ohne an ein Virion gebunden zu sein. Die Spike-Protein-Injektionen, die angeblich eine Immunantwort gegen das gesamte Viruspartikel auslösen sollen, verbreiten sich im ganzen Körper, anstatt an der Impfstelle im Oberarm zu verbleiben, während sich die Immunantwort gegen das Protein entwickelt. Außerdem scheint es, dass diese zirkulierenden Spike-Proteine selbständig in Zellen eindringen und sich ohne angehängte Viruspartikel vermehren können. Dies richtet nicht nur in diesen Zellen Schaden an, sondern trägt auch dazu bei, dass das Spike-Protein auf unbestimmte Zeit im ganzen Körper vorhanden ist.

Es wurde auch vermutet, dass große Mengen des Spike-Proteins nur an ACE2-Rezeptoren andocken und nicht weiter in die Zelle vordringen, wodurch die normale ACE2-Funktion in einem bestimmten Gewebe effektiv blockiert oder ausgeschaltet wird. Wenn das Spike-Protein an eine Zellwand bindet und dort „hängen bleibt“, dient das Spike-Protein außerdem als Hapten (Antigen), das dann eine Autoimmunreaktion (Antikörper oder Antikörper-ähnliche Reaktion) gegen die Zelle selbst auslösen kann, anstatt gegen das Viruspartikel, an das es normalerweise gebunden ist. Abhängig von den Zelltypen, an die solche Spike-Proteine binden, kann es zu einer Vielzahl von Krankheiten mit Autoimmunqualitäten kommen.

Schließlich besteht eine weitere sehr besorgniserregende Eigenschaft des Spike-Proteins, welche für sich allein betrachtet schon sehr bedenklich wäre, darin, dass das Spike-Protein selbst hoch toxisch zu sein scheint. Diese intrinsische Toxizität, zusammen mit der offensichtlichen Fähigkeit des Spike-Proteins, sich in den Zellen, in die es eindringt, unbegrenzt zu replizieren, stellt wahrscheinlich die Art und Weise dar, wie der Impfstoff seinen schlimmsten langfristigen Schaden anrichten kann, da die Produktion dieses Toxins unbegrenzt fortgesetzt werden kann, ohne dass andere externe Faktoren im Spiel sind.

Tatsächlich stellt das COVID-Langzeitsyndrom wahrscheinlich eine niedriggradige, ungelöste, schwelende COVID-Infektion mit der gleichen Art von Spike-Protein-Persistenz und klinischen Auswirkungen dar, wie sie bei vielen Personen nach ihren COVID-Impfungen beobachtet werden (Mendelson et al., 2020; Aucott und Rebman, 2021; Raveendran, 2021).

Obwohl die Gesamtheit der beteiligten Mechanismen noch lange nicht vollständig verstanden und ausgearbeitet ist, so zeigt das zunehmende Auftreten von klinischen Komplikationen nach einer Impfung doch sehr deutlich, dass hier so schnell und effektiv wie möglich gehandelt werden muss. Allein die Störung der ACE2-Rezeptorfunktion in so vielen Bereichen des Körpers hat zu einer Reihe von unterschiedlichen Nebenwirkungen geführt (Ashraf et al., 2021). Solche klinischen Komplikationen, die in verschiedenen Organsystemen und Körperbereichen auftreten, können alle in den folgenden drei klinischen Situationen auftreten. Alle drei sind „Spike-Protein-Syndrome“, wobei bei der akuten Infektion immer die Gesamtheit der Viruspartikel zusammen mit dem Spike-Protein in den Anfangsphasen der Infektion vorhanden ist.

a) Bei einer aktiven COVID-19-Infektion,

b) während des langanhaltenden COVID-Syndroms, oder

c) als Reaktion auf einen mit Spike-Protein beladenen Impfstoff, darunter die folgenden:

  • Herzinsuffizienz, Herzverletzung, Herzinfarkt, Myokarditis (Chen et al., 2020; Sawalha et al., 2021)
  • Pulmonale Hypertonie, pulmonale Thromboembolien und Thrombosen, Schädigung des Lungengewebes, mögliche Lungenfibrose (McDonald, 2020; Mishra et al., 2020; Pasqualetto et al., 2020; Potus et al., 2020; Dhawan et al., 2021)
  • Erhöhte venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse (Ali und Spinler, 2021)
  • Diabetes (Yang et al., 2010; Lima-Martinez et al., 2021)
  • Neurologische Komplikationen, einschließlich Enzephalopathie, Krampfanfälle, Kopfschmerzen und neuromuskuläre Erkrankungen. Außerdem Hyperkoagulabilität und Schlaganfall (AboTaleb, 2020; Bobker und Robbins, 2020; Hassett et al., 2020; Hess et al., 2020)
  • Darmdysbiose, entzündliche Darmerkrankungen und Leaky Gut (Perisetti et al., 2020; Zeppa et al., 2020; Hunt et al., 2021)
  • Nierenschäden (Han und Ye, 2021)
  • Beeinträchtigung der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit (Seymen, 2021)
  • Hautläsionen und andere kutane Manifestationen (Galli et al., 2020)
  • Allgemeine Autoimmunerkrankungen, autoimmune hämolytische Anämie (Jacobs und Eichbaum, 2021; Liu et al., 2021)
  • Leberschädigung (Roth et al., 2021)

Bei der Ausarbeitung eines klinischen Protokolls zur Beendigung der verheerenden Auswirkungen der fortdauernden Anwesenheit von Spike-Proteinen im Körper ist es zunächst wichtig zu erkennen, dass das Protokoll in der Lage sein sollte, jeden Aspekt der COVID-Infektion wirksam zu behandeln, einschließlich der Zeiträume während der aktiven Infektion, nach der „aktiven“ Infektion (COVID auf lange Sicht) und während des fortdauernden Vorhandenseins von Spike-Proteinen als Folge einer „chronischen“ COVID-Infektion oder als Folge der Verabreichung von COVID-Impfstoffen.

Wie bei jeder Behandlung für jede Erkrankung spielen Faktoren wie Kosten, Verfügbarkeit und Patienten-Compliance immer eine Rolle bei der Entscheidung, welcher Behandlung sich ein bestimmter Patient über einen bestimmten Zeitraum tatsächlich unterziehen wird. Es gibt also kein spezifisches Protokoll, das für alle Patienten geeignet ist, selbst wenn die gleiche Pathologie vorliegt. Im Idealfall ist es natürlich das beste Protokoll, alle unten besprochenen Optionen zu verwenden. Wenn die Gesamtheit des Protokolls nicht möglich oder durchführbar ist, was meistens der Fall ist, dann stellt eine Kombination aus H2O2-Vernebelung, hochdosiertem Vitamin C und angemessen dosiertem Ivermectin eine hervorragende Möglichkeit dar, COVID und persistierende Spike-Protein-Syndrome über lange Zeiträume effektiv zu behandeln.

Ein großer Teil der Logik der Protokolle basiert auf dem, was über das Spike-Protein bekannt ist und wie es anscheinend seinen Schaden zufügt. Die folgenden Aspekte der Pathophysiologie des Spike-Proteins müssen alle bei der Erstellung eines optimalen Behandlungsprotokolls berücksichtigt werden:

  • Die laufende Produktion des Spike-Proteins durch die vom Impfstoff gelieferte mRNA in den Zellen, um die Produktion neutralisierender Antikörper zu stimulieren (Khehra et al., 2021)
  • Die Bindung des Spike-Proteins, mit oder ohne angehängtem Virion, an eine ACE2-Bindungsstelle an der Zellwand, als erster Schritt zur Auflösung dieses Teils der Zellwand, wodurch das Spike-Protein (und das angehängte Viruspartikel, falls vorhanden) in die Zelle gelangen kann
  • Die Bindung des Spike-Proteins an eine ACE2-Bindungsstelle, die aber nur an diese Stelle gebunden bleibt und keinen enzymatischen Abbau der Zellwand initiiert, mit oder ohne angehängtem Virion
  • Das Ausmaß, in dem zirkulierendes Spike-Protein im Blut vorhanden ist und sich aktiv im Körper ausbreitet
  • Die Tatsache, dass das Spike-Protein an sich toxisch (pro-oxidativ) ist und in der Lage ist, krankheitsverursachenden oxidativen Stress im ganzen Körper zu erzeugen. Dies wird am direktesten durch anhaltendes und hochdosiertes Vitamin C angegangen.

Therapeutische Wirkstoffe und ihre Mechanismen

Eine beträchtliche Anzahl von Wirkstoffen hat sich bereits als hochwirksam bei der Beseitigung von COVID-Infektionen erwiesen, und es werden noch mehr entdeckt, da sich die weltweiten Forschungsbemühungen so intensiv auf die Heilung dieser Infektion konzentriert haben (Levy, 2020). Einige der effektivsten Wirkstoffe und ihre Wirkungsmechanismen sind die folgenden:

1. Vernebelung von Wasserstoffperoxid (H2O2). Richtig angewandt, eliminiert diese Behandlung die akute Anwesenheit von COVID-Erregern und alle anderen chronischen Erregerbesiedlungen, die im Aerodigestivtrakt [obere Luft- und Speisewege] bestehen. Auch ein positiver Heileffekt auf den unteren Verdauungstrakt ist typischerweise zu beobachten, da weniger Krankheitserreger und die mit ihnen verbundenen pro-oxidativen Toxine chronisch verschluckt werden. Es gibt bereits verblüffende anekdotische Belege, die die Fähigkeit der H2O2-Vernebelung dokumentieren, selbst fortgeschrittene COVID-Infektionen (20 von 20 Fällen) als Monotherapie zu heilen. (Levy, 2021). Die gesamte begleitende Forschung, die wissenschaftliche Analyse und die praktischen Vorschläge zu dieser Therapie sind als kostenloser eBook-Download verfügbar [Rapid Virus Recovery] (Levy, 2021).

2. Vitamin C. Vitamin C wirkt synergistisch mit H2O2 bei der Ausrottung von Krankheitserregern. Es bietet eine starke allgemeine Unterstützung des Immunsystems, während es gleichzeitig die optimale Heilung von geschädigten Zellen und Geweben unterstützt. Klinisch gesehen ist es das stärkste Antitoxin, das jemals in der Literatur beschrieben wurde, und es gibt keine Berichte darüber, dass es bei angemessener Verabreichung keine akute Intoxikation neutralisieren konnte. Die kontinuierliche und hochdosierte Gabe von Vitamin C in allen seinen Formen wird sich als die nützlichste Intervention erweisen, wenn eine große Menge an zirkulierendem toxischem Spike-Protein vorhanden ist. Intravenöse, reguläre orale Formen und liposomal eingekapselte orale Formen sind alle sehr nützlich, um jede Infektion zu lösen und jedes Toxin zu neutralisieren (Levy, 2002). Es gibt auch eine Ergänzung auf Polyphenolbasis, die es einigen Menschen zu ermöglichen scheint, ihr eigenes Vitamin C zu synthetisieren, was sich bei COVID-Patienten und Impfstoffempfängern als enorme Schutz- und Heilungsfähigkeit erweisen könnte. (https://formula216.com/).

3. Ivermectin. Dieser Wirkstoff hat starke antiparasitäre und antivirale Eigenschaften. Es gibt Hinweise darauf, dass Ivermectin die ACE2-Rezeptorstelle bindet, an die das Spike-Protein binden muss, um mit dem Eintritt in die Zelle und der Replikation des viralen Proteins fortzufahren (Lehrer und Rheinstein, 2020; Eweas et al., 2021). Außerdem aktiviert die Bindung des Spike-Proteins an den ACE2-Rezeptor unter bestimmten Umständen nicht die Enzyme, die für den Eintritt in die Zelle benötigt werden. Möglicherweise verdrängt Ivermectin bei ausreichender Dosis auch kompetitiv solch gebundenes Spike-Protein aus den Zellwänden. Es hat auch den Anschein, dass zirkulierendes Spike-Protein direkt von Ivermectin gebunden werden kann, wodurch es inaktiv wird und für die metabolische Verarbeitung und Ausscheidung zugänglich wird (Saha und Raihan, 2021). Dort, wo in Afrika Ivermectin massenhaft gegen Parasitenerkrankungen verabreicht wurde, wurde auch eine deutlich geringere Inzidenz von COVID-19-Infektionen festgestellt (Hellwig und Maia, 2021). Ivermectin ist bei sachgemäßer Verabreichung auch sehr sicher (Munoz et al., 2018).

4. Hydroxychloroquin (HCQ) und Chloroquin (CQ). Sowohl HCQ als auch CQ haben sich als sehr wirksame Mittel zur Behebung akuter COVID-19-Infektionen erwiesen. Beide haben sich auch als Zink-Ionophore erwiesen, die den intrazellulären Zinkspiegel erhöhen können, der dann die für die virale Replikation notwendige Enzymaktivität hemmen kann. Es wurde jedoch auch festgestellt, dass sowohl HCQ als auch CQ die Bindung der Spike-Proteine des COVID-Virus an die ACE2-Rezeptoren blockieren, die benötigt werden, um das Eindringen des Virus in die Zellen zu initiieren, was ihre Nützlichkeit als direktere Beeinträchtigung der Spike-Protein-Aktivität unterstützt, bevor das Virus überhaupt in die Zelle eindringt (Fantini et al., 2020; Sehailia und Chemat, 2020; Wang et al., 2020).

5. Quercetin. Ähnlich wie HCQ und CQ dient auch Quercetin als Zink-Ionophor. Und wie HCQ und CQ scheint Quercetin auch die Bindung der Spike-Proteine des COVID-Virus an die ACE2-Rezeptoren zu blockieren und so den Eintritt des Spike-Proteins in die Zelle zu behindern bzw. den Eintritt des Spike-Proteins allein zu verhindern (Pan et al., 2020; Derosa et al., 2021). Viele andere Phytochemikalien und Bioflavonoide zeigen ebenfalls diese ACE2-Bindungsfähigkeit (Pandey et al., 2020; Maiti und Banerjee, 2021).

6. Andere bio-oxidative Therapien. Dazu gehören Ozon, ultraviolette Blutbestrahlung und die hyperbare Sauerstofftherapie (zusätzlich zu Wasserstoffperoxid und Vitamin C). Diese drei Therapien sind bei Patienten mit akuten COVID-Infektionen hochwirksam. Es ist weniger klar, wie wirksam sie bei einem langwierigen COVID-Syndrom und bei Patienten sind, die an einem andauernden, durch den Impfstoff verursachten Spike-Protein-Syndrom leiden. Das heißt aber nicht, dass sich alle drei nicht genauso gut für den Umgang mit dem Spike-Protein eignen würden wie mit dem intakten Virus. Es muss nur noch festgestellt werden.

7. Baseline Vital Immune Support Supplementation. Es gibt mit Sicherheit Hunderte, vielleicht Tausende von hochwertigen Vitamin-, Mineral- und Nährstoffpräparaten, die alle in der Lage sind, einen gewissen Beitrag zum Erreichen und zur Aufrechterhaltung einer optimalen Gesundheit zu leisten und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, sich mit irgendeiner Art von Infektionskrankheit anzustecken. Ein Grundschema für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, das die Kosten, die Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit und die Bequemlichkeit berücksichtigt, sollte Vitamin C, Vitamin D3, Magnesiumchlorid (andere Formen sind gut, aber die Chloridform ist optimal für die antivirale Wirkung), Vitamin K2, Zink und ein Jodpräparat wie Lugolsche Lösung oder Jodoral enthalten. Eine genauere Anleitung zur Dosierung finden Sie in Anhang A von Hidden Epidemic, das auch als kostenloser eBook-Download verfügbar ist (Levy, 2017). Spezifische Hinweise zum Anmischen einer Lösung von Magnesiumchlorid zur regelmäßigen Supplementierung sind ebenfalls verfügbar (Levy, 2020).

[Weitere Details zu den oben genannten Therapeutika finden Sie in Kapitel 10 von Rapid Virus Recovery.]

Der vorgeschlagene optimale Weg, um mit akuter COVID umzugehen, die sich zu einer Langzeit-COVID entwickelt hat, oder mit Symptomen, die mit den toxischen Effekten des zirkulierenden Spike-Proteins nach der Impfung übereinstimmen, ist immer die Beseitigung aller aktiven oder chronischen Bereiche der Erregervermehrung mit H2O2-Vernebelung. Gleichzeitig sollte die Vitamin-C-Supplementierung optimiert werden. 50-Gramm-Infusionen mit Natriumascorbat sollten mindestens mehrmals wöchentlich verabreicht werden, solange eine Symptomatik besteht, die auf langanhaltende COVID und zirkulierendes Spike-Protein zurückzuführen ist. Anfänglich sollte sich eine dreimal täglich verabreichte 25-Gramm-Infusion von Natriumascorbat als noch wirksamer erweisen, da zirkulierendes Vitamin C schnell ausgeschieden wird. Eine orale Vitamin-C-Supplementierung sollte ebenfalls erfolgen, entweder als mehrere Gramm liposomal verkapseltes Vitamin C täglich oder als ein Teelöffel Natriumascorbatpulver mehrmals täglich. Dazu kann auch täglich eine Kapsel der Formel 216 eingenommen werden.

Mit dem „Fundament“ aus H2O2-Vernebelung und Vitamin-C-Supplementierung wären die besten verschreibungspflichtigen Medikamente zur Bekämpfung von Langstrecken-COVID und zirkulierendem Spike-Protein zunächst Ivermectin und dann HCQ oder HQ, wenn die klinische Reaktion nicht akzeptabel ist. Die Dosierung müsste vom verschreibenden Arzt festgelegt werden.

Zusammen mit den oben erwähnten Basistherapeutika zur Unterstützung des Immunsystems sollte auch Quercetin in einer Dosierung von 500 bis 1.000 mg täglich eingenommen werden.

Alle oben genannten Empfehlungen sollten unter Anleitung eines vertrauenswürdigen Arztes oder eines anderen entsprechend geschulten Gesundheitsexperten durchgeführt werden.

Zusammenfassung

Auch wenn die COVID-Pandemie langsam abzuklingen scheint, sind viele Personen jetzt chronisch krank mit COVID auf der Langstrecke und/oder mit den Nebenwirkungen einer COVID-Impfung. Es scheint, dass beide klinischen Situationen in erster Linie durch das anhaltende Vorhandensein des Spike-Proteins und dessen negative Auswirkungen auf verschiedene Gewebe und Organe gekennzeichnet sind.

Die Behandlung zielt darauf ab, die direkte toxische Wirkung des Spike-Proteins zu neutralisieren und gleichzeitig seine Fähigkeit zu blockieren, die Rezeptoren zu binden, die benötigt werden, um den Stoffwechsel der Zelle zur Herstellung neuer Viren und/oder weiterer Spike-Proteine zu entführen. Gleichzeitig werden Behandlungsmaßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass eine aktive oder schwelende COVID-Infektion, die im Patienten verbleibt, möglichst vollständig eliminiert wird.

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